Bergwaldprojekt und Biodiversität
Getreu dem Stiftungszweck setzt sich das Bergwaldprojekt im UNO-Jahr
der Biodiversität für ein wertvolles Ökosystem ein
und geht erstmals mit Freiwilligen auf die Ziegenalp
Puzzetta im Kanton Graubünden.
Auch der Internationale
Tag des Waldes vom 21. März 2010 stand unter dem Motto
"Biodiversität".
Am 16. März 2010 hat die Eidgenössische Forschungsanstalt
WSL und das Bundesamt für Umwelt BAFU aus diesem Anlass den
Schlussbericht des dritten Landesforstinventars (LFI3) präsentiert.
Unter anderem resultiert daraus: Zu wenig Verjüngung im Schutzwald.
Der Schweizer Wald erfüllt vielfältige Funktionen. Rund
36 Prozent sind Schutzwald; in mehreren Alpenkantonen sind es über
50 Prozent. Zudem liegen 16 Prozent der gesamten Waldfläche
im Einzugsgebiet von Trinkwasserquellen, und 2,5 Prozent der Wälder
werden heute in erster Linie für die Erholung genutzt.
Dank waldbaulicher Pflege seien die Schutzwälder, die vor Lawinen,
Murgängen und Steinschlag schützen, stabiler geworden,
heisst es im Schlussbericht. Weniger Fortschritte erzielt worden
seien dagegen bei der langfristigen Verjüngung der Schutzwälder.
In rund einem Drittel dieser Wälder betrage die Verjüngung
nur rund 10 Prozent und sei damit in einem «kritischen Bereich».
Lesen Sie mehr dazu aus folgenden Medienmitteilungen:
Medienmitteilung
WSL vom 16.3.2010
Medienmitteilung
NZZ vom 16.3.2010
Medienmitteilung
NZZ vom 7.1.2010
22. März 2010
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