Mitarbeiter als Freiwillige in Trin

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Zum Saisonabschluss im November kamen Mitarbeitende aus
dem In- und Ausland, Partner, Gruppenleitende und Fachpersonen
für ein Wochenende zum traditionellen Bergwaldprojekt-Treffen
in Trin zusammen. Es wurde gearbeitet, gelernt, informiert,
ausgetauscht, diskutiert, gefeiert und schnabuliert.
Dabei wurden am Freitag Inhalte zu Rettungsmassnahmen/CPR
aufgefrischt und das Jahr der Biodiversität mit einer
Exkursion unter Leitung von Ulrich Bühler, vom Amt für
Wald/GR abgeschlossen. Am Abend stellte Forstingenieur und
Projektleiter (Engi) Matthias Kalberer neue wissenschaftliche
Erkenntnisse zum Thema „Waldwirkung gegenüber Steinschlag“
vor. Die interessanten Forschungsergebnisse wurden zum Teil
von ihm selbst im Rahmen seiner Doktorarbeit erhoben. |
Am Samstag gab es viel Arbeit im Trinser Schutzwald zu erledigen.
Fast 50 „BergwaldprojektlerInnen“ pflanzten Bäume,
bauten Begehungswege und schützten die Terminaltriebe gefährdeter
Bäume mit „Schafwoll-Käppchen“ vor Wildverbiss.
Im Anschluss gab es Informationen aus den Bergwaldprojekt-Ländern
Österreich, Katalonien und Ukraine. Danach genossen alle Anwesenden,
das von den erprobten Bergwaldprojekt-Köchinnen und –Köchen
liebevoll zubereitete Essen. Die beiden Alpschweine, die im Sommer
auf der Ziegenalp Puzzetta mitbetreut wurden, spielten darin eine
erhebliche Rolle.
Die abschliessende „Familien“-Wanderung am Sonntag
war trotz schlechteren Wetters gut besucht und wurde intensiv für
besseres Kennenlernen, informelle Gespräche, waldpädagogische
Betreuung der Bergwaldprojekt-Sprösslinge und das stille Geniessen
des wunderschönen Waldes, entlang der Rheinschlucht zwischen
Bonaduz und Trin, genutzt.
Bildergalerie
Schutzwirkungen
des Waldes gegen Steinschlag
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24. November 2010
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