Idee
Stiftungszweck
Die Stiftung hat den gemeinnützigen Zweck, die Erhaltung,
Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet
zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten
in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses
der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.
Grundidee
Statt über Wald zu debattieren, soll der Wald im Wald erlebt
werden. Durch praktische Waldarbeiten lernen die Teilnehmenden den
Lebensraum Bergwald sowie seine Chancen und Probleme aus der Nähe
kennen. Die Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen
Forstdiensten verrichtet. Freiwillige zwischen 18 und 88 Jahren
leisten so einen aktiven Beitrag zur Pflege der Schutzwälder.
| Geschichte eines Waldes
in drei Bildern |
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| Schutzwald Curaglia vor 1990 |
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Sturmfläche nach “Vivian” 1990 |
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Nach Aufforstung durch Bergwaldprojekt (Bild 2004) |
Ziel
Durch die konkrete Arbeit erleben die Teilnehmenden das faszinierende
Ökosystem Bergwald mit allen Sinnen. Die Wichtigkeit des Schutzwaldes
und Massnahmen zu seiner Pflege werden direkt erfahren. Die Teilnahme
an einer Einsatzwoche ermöglicht sinnvolles Handeln für
die Umwelt und vermittelt Zusammenhänge im Lebensraum Wald.
Dies trägt zur ökologischen Bewusstseinsbildung und zur
Sensibilisierung für die Belange des Waldes bei.
Finanzierung
Die Teilnahme ist für die Freiwilligen kostenlos. Das Bergwaldprojekt
übernimmt Unterkunft, Verpflegung und Projektleitung. Das Bergwaldprojekt
mit Sitz in Trin/GR wurde 1987 gegründet. Die Stiftung ist
als gemeinnützig anerkannt und steht unter Aufsicht des Eidg.
Departements des Innern (EDI). Sie finanziert sich über Spenden,
Legate und Beiträge von Partnerorganisationen und Waldbesitzern.
Die Stiftung ist politisch und konfessionell neutral.
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