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Elias Landolt (1821
- 1896)
Landolt, Elias. Oberforstmeister, Forstprofessor (1821-1896).
1855-1893 Ordinarius für Forstwirtschaft. Direktor des
Poly 1867-1871 (heutige ETH). 1862 erscheint in Bern der „Bericht
an den hohen schweizerischen Bundesrath über die Untersuchungen
der schweizerischen Hochgebirgswaldungen“, vorgenommen
in den Jahren 1858-1860. |
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Elias Landolt empfiehlt
1862 in seinem Bericht über die “Hochgebirgswälder”
dem Bundesrat der Eidgenossenschaft: (zitiert aus dem Bericht)
“… Wir können …nicht die Massnahmen
in Vorschlag bringen, welche am schnellsten und sichersten
zum Ziele führen würden (…Sicherung und Pflege
der Bergwälder...), sondern müssen uns darauf beschränken,
Mittel vorzuschlagen, die auch unter den gegenwärtigen
Verhältnissen ausführbar und geeignet sind, eine
bessere Behandlung der Wälder anzubahnen und dem Grundsatz
einer nachhaltigen Nutzung derselben Geltung zu verschaffen.
Belehrung des Volkes über seine wahren forstlichen Interessen
durch Wort und Beispiel und Ermunterung und Unterstützung
der auf Verbesserung der Forstwirtschaft gerichteten Bestrebungen
Einzelner, ganzer Gemeinden und Korporationen, sind daher
das Ziel, das wir durch unsere Vorschläge vorzugsweise
anstreben. Dieser Weg wird zwar langsamer zum Ziele führen,
als Zwangsmassregeln, was aber auf demselben erstrebt werden
kann, wird von Dauer sein, weil es aus der eigenen Überzeugung,
dass es zweckmässig und nothwendig sei, hervorgeht (…)”
125 Jahre später, 1987, wird die Stiftung Bergwaldprojekt
gegründet, deren Stiftungszweck und Idee die gleichen
Grundsätze hat, wie sie Elias Landolt postulierte. Seit
1987 haben über 17000 Leute freiwillig an verschiedenen
Orten im Bergwald gearbeitet und es sind gegen 70 Informationsblätter
„Specht“ über Beobachtungen und Fragen zum
Bergwald erschienen.
Januar, 2009 |